Zehn von zwölf geprüften Anbietern mit deutscher Erlaubnis führen PayPal auf ihrer Zahlungsseite, und bei sieben davon steht ausdrücklich dabei, dass auch die Auszahlung zurück auf das PayPal-Konto läuft. Wer ein Casino mit PayPal sucht, landet in Deutschland legal bei einer Online-Spielothek mit GGL-Erlaubnis, und dort gibt es eine echte Auswahl. Der Haken liegt an anderer Stelle: Mindestbeträge zwischen 1 € und 20 €, ein Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat über alle Anbieter hinweg und eine Verifizierung, ohne die keine einzige Auszahlung freigegeben wird.

Für diese Seite haben wir die Zahlungsseiten, Hilfecenter und Geschäftsbedingungen der Anbieter gelesen, Stand 21.10.2026. Die Tabelle oben zeigt den Stand je Anbieter. Der Text erklärt, was die Zahlen im Alltag bedeuten und wo sich die Angaben der Anbieter selbst widersprechen.

Online Casino PayPal in Deutschland: alle GGL-Spielotheken im Vergleich

PayPal als Einzahlungsweg nennen StarGames, Löwen Play, Lapalingo, Wildz, AdmiralBet, Novoline, Betano, LeoVegas, Jackpotpiraten und DAZN Bet. Das sind alle Anbieter, deren Seiten sich lesen ließen. Bei bwin und Merkur Slots blieb die Zahlungsseite gesperrt, einmal durch eine Sicherheitsabfrage, einmal durch eine Ländersperre. Ob dort PayPal angeboten wird, können wir deshalb weder bestätigen noch ausschließen.

Bei der Auszahlung wird die Liste kürzer. Sieben Anbieter schreiben ausdrücklich, dass Gewinne auf PayPal zurückgehen. Novoline nennt PayPal nur in einem einzigen Satz über die verfügbaren Zahlungsmethoden, LeoVegas beschreibt im Text nur die Einzahlung, und bei DAZN Bet stehen die Auszahlungstabellen als Bild im Hilfecenter. Das heißt nicht, dass es dort keine PayPal-Auszahlung gibt. Es heißt nur, dass der Anbieter es nirgends im Text zusagt.

Wichtiger Hinweis: Das deutsche Recht macht einen Unterschied zwischen ‚Online Casino‘ und ‚Automatenspiel‘. Unsere Liste enthält nur Anbieter für virtuelle Automatenspiele.

AnbieterEinzahlung abAuszahlung auf PayPalAuszahlungsgrenzenAngabe zur Dauer
StarGames5 €jaab 10 €erste Auszahlung 6 bis 48 Std.
Löwen Play10 € (max. 1.000 €)jaab 0,00 €, ohne Obergrenze24 Std.
Lapalingo20 € (max. 1.000 €)ja10 € laut Tabelle, 20 bis 1.000 € laut PayPal-Seite„Sofort“
Wildz10 €jaab 20 €in der Regel bis 24 Std., bis 3 Werktage
AdmiralBet15 €jaab 10 €wochentags 24 Std. (FAQ), 3 Arbeitstage (AGB)
BetanoTabelle als Bildjanur als Bildnicht veröffentlicht
Jackpotpiraten1 €jaab 1 €, unbegrenztim Schnitt 6 Std.
LeoVegasnicht veröffentlichtnicht bestätigtnicht veröffentlichtBearbeitung binnen 24 Std. angestrebt
Novolinenicht veröffentlichtnicht bestätigtnicht veröffentlichtnicht veröffentlicht
DAZN Betnicht veröffentlichtnicht bestätigtnur als BildEinzahlung sofort

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Zwei Dinge fallen auf, wenn man die Zeilen nebeneinanderlegt. Die Spanne bei der Mindesteinzahlung ist groß: Jackpotpiraten nimmt 1 €, Lapalingo verlangt mit PayPal 20 €, also das Doppelte dessen, was der Anbieter für die meisten anderen Methoden ansetzt. AdmiralBet ist ein ähnlicher Fall. Dort beginnen Klarna und Apple Pay bei 5 €, PayPal dagegen erst bei 15 €. Wer kleine Beträge testen will, sollte das wissen, bevor er sich für einen Anbieter entscheidet.

Der zweite Punkt sind Widersprüche innerhalb desselben Anbieters. Lapalingo nennt in der Übersichtstabelle eine Mindestauszahlung von 10 €, auf der eigenen PayPal-Seite heißt es dagegen „jeden Betrag zwischen 20 € und 1.000 €“. AdmiralBet verspricht im FAQ eine Bearbeitung „wochentags und innerhalb von 24 Stunden“, die AGB sprechen in Art. 13.6 von drei Arbeitstagen. Im Zweifel gilt, was in den Geschäftsbedingungen steht. Wir zeigen beide Werte, damit Sie nicht von der freundlicheren Zahl überrascht werden.

Unser Urteil nach dem Lesen aller Seiten: Für die meisten Spieler ist ein Anbieter mit bestätigter PayPal-Auszahlung und veröffentlichter Bearbeitungszeit die bessere Wahl als einer, der nur die Einzahlung zusagt. Das sind derzeit vor allem Löwen Play, Jackpotpiraten, StarGames und Wildz. Wer die übrigen Zahlungswege mitvergleichen will, findet den Vergleich aller Zahlungsmethoden auf der Startseite.

Und was ist mit Novoline, LeoVegas und DAZN Bet? Auch bei diesen drei Online-Spielotheken können Sie wie in einem Online Casino PayPal für die Einzahlung verwenden, das ist auf den Seiten der Anbieter belegt. Ob dieselbe Verbindung später für Gewinne genutzt wird, steht dagegen nirgends so, dass man es zitieren könnte. Bei LeoVegas taucht PayPal zwar in einer Liste unter der Überschrift „Einzahlungsmethoden und Auszahlungsmethoden“ auf, der Text darunter beschreibt aber nur, wie man einzahlt. Bei Novoline ist überhaupt nur ein einziger Satz abrufbar, alle weiteren Hilfeseiten zeigen beim Abruf lediglich die Startseite. Wer bei einem dieser drei Anbieter spielen möchte, fragt am besten vor der ersten Einzahlung beim Kundendienst nach, ob die Auszahlung auf PayPal möglich ist, und hebt sich die Antwort auf.

Wie funktioniert die Einzahlung mit PayPal?

Die Einzahlung beginnt im Spielerkonto. Sie melden sich beim Anbieter an, öffnen die Kasse und wählen PayPal aus der Liste. Danach geben Sie den Betrag ein, und der Anbieter leitet Sie an PayPal weiter, entweder in ein Anmeldefenster im Browser oder direkt in die PayPal-App auf dem Smartphone. Dort bestätigen Sie die Zahlung und landen wieder in der Kasse des Anbieters.

Das Geld ist danach sofort spielbar. StarGames schreibt „Sofort verfügbar“, AdmiralBet „Direkt verfügbar“, Lapalingo „innerhalb weniger Sekunden“. DAZN Bet ist vorsichtiger und nennt „Sofort“ mit dem Zusatz, dass es mehrere Minuten dauern kann. Ein Unterschied zwischen den Anbietern ist bei der Einzahlung kaum zu spüren.

Was Sie nicht sehen: Bevor das Geld gutgeschrieben wird, fragt der Anbieter beim länderübergreifenden Glücksspielaufsichtssystem LUGAS ab, ob Ihr monatliches Einzahlungslimit noch Luft hat. Diese Abfrage betrifft jede Zahlungsmethode gleich. Bei einer Einzahlung mit PayPal ist sie also kein Sonderfall, sie fällt nur eher auf, weil PayPal sonst so schnell ist.

Innerhalb von PayPal bezahlen Sie aus der Quelle, die im PayPal-Konto hinterlegt ist: aus vorhandenem PayPal-Guthaben, per Lastschrift vom Bankkonto oder über eine hinterlegte Karte. Für den Anbieter macht das keinen Unterschied. Der Anbieter sieht nur eine PayPal-Zahlung und bekommt Ihre Kontonummer oder Kartendaten nicht zu sehen. Gerade dieser Punkt ist für viele der eigentliche Grund, im Online Casino PayPal zu verwenden, und bei den Spielotheken hier ist es nicht anders.

Wer am Smartphone im Online Casino mit PayPal bezahlen will, also bei einer der Spielotheken aus der Tabelle, erlebt denselben Ablauf in kürzerer Form. Ist die PayPal-App installiert, springt das Telefon nach der Betragseingabe meist direkt in die App, Sie bestätigen dort und kehren in den Browser oder die App des Anbieters zurück. Ein Passwort müssen Sie dann oft gar nicht eintippen. Klappt der Wechsel nicht, liegt es häufig an einem Browser, der Pop-ups blockiert, oder an einer Banking-App, die im Hintergrund den Vorrang verlangt. In diesem Fall hilft es, die Einzahlung im Standardbrowser des Telefons zu wiederholen.

Bei Betano gibt es zusätzlich „PayPal One Click“. Dabei hinterlegen Sie die Freigabe einmal, und spätere Einzahlungen laufen ohne erneute Anmeldung bei PayPal. Bequem ist das, aber es nimmt auch eine kleine Hürde weg, die beim Spielen manchmal ganz nützlich ist.

Eine Bedingung gilt bei jedem Anbieter: Das PayPal-Konto muss auf Ihren eigenen Namen laufen. StarGames formuliert es knapp mit „Bitte verwende nur Zahlungsmethoden, die unter deinem Namen laufen“, Löwen Play verlangt, dass Sie „Eigentümer der Zahlungsmethode“ sind. Wer das PayPal-Konto des Partners nutzt, bekommt die Einzahlung im besten Fall abgelehnt und im schlechteren Fall eine Rückfrage, sobald die erste Auszahlung ansteht.

Ein Tipp, bevor Sie zum ersten Mal einzahlen: Prüfen Sie, ob Vor- und Nachname im PayPal-Konto exakt so geschrieben sind wie bei der Registrierung beim Anbieter. Ein fehlender zweiter Vorname oder ein Umlaut, der einmal als „ue“ und einmal als „ü“ steht, reicht manchmal schon für eine manuelle Prüfung.

Auszahlung auf PayPal: wer zahlt zurück und wie lange es dauert

Bei der Auszahlung trennt sich die Liste. Sieben Anbieter bestätigen die PayPal-Auszahlung: StarGames, Löwen Play, Lapalingo, Wildz, AdmiralBet, Betano und Jackpotpiraten. Die Zeiten, die sie nennen, sind allerdings schwer zu vergleichen, weil jeder Anbieter etwas anderes misst.

StarGames wirbt damit, dass „über 90 Prozent unserer Auszahlungen“ in „unter drei Minuten“ auf dem Konto landen. Für die erste Auszahlung nennt derselbe Anbieter sechs bis maximal 48 Stunden, und eine manuelle Überprüfung kann laut Hilfeseite bis zu 24 Stunden dauern. Das ist kein Widerspruch: Die schnellen Werte gelten für bekannte Konten, die langsamen für den ersten Kontakt.

Löwen Play schreibt in der Zahlungstabelle 24 Stunden für PayPal und auf derselben Seite, dass Auszahlungsanforderungen „binnen eines Werktages“ bearbeitet werden. Jackpotpiraten spricht von einer Bearbeitung „innerhalb von durchschnittlich 6 Stunden“. Lapalingo bestätigt die meisten Anträge innerhalb von 24 Stunden und nennt für PayPal „Sofort“. Wildz gibt eine allgemeine Regel an: nach der Freigabe in der Regel nicht länger als 24 Stunden, innerhalb Europas bis zu drei Werktage. LeoVegas will Auszahlungsanfragen laut AGB innerhalb von 24 Stunden bearbeiten, sofern die Identität geprüft ist.

Bei Betano steht keine Zeit auf den öffentlichen Seiten. Der Anbieter verweist auf den Bereich „Transaktionen“ in der Kasse und schreibt nur, dass Auszahlungen „im Allgemeinen länger dauern“ als Einzahlungen.

Wichtig ist eine Regel, die fast alle Anbieter in ihren Bedingungen haben: Ausgezahlt wird über den Weg, über den eingezahlt wurde. AdmiralBet formuliert das in Art. 13.2 der AGB, Lapalingo im FAQ. Wer mit PayPal einzahlt, bekommt seine Gewinne also in der Regel auch auf PayPal. Betano nennt in seiner Übersicht ausdrücklich eine Ausnahme: Ist eine PayPal-Auszahlung nicht möglich, weicht der Anbieter auf die Banküberweisung aus.

Vom PayPal-Konto auf das eigene Girokonto ist es dann noch ein Schritt. Laut der Gebührenübersicht von PayPal für Deutschland ist die Standardabbuchung auf ein lokales Bankkonto kostenlos, solange keine Währungsumrechnung anfällt. Wer das Geld ohnehin wieder für Einkäufe nutzt, kann es auch im PayPal-Konto lassen.

Welche Anbieter insgesamt am schnellsten auszahlen, unabhängig von PayPal, steht auf der Seite zu Spielotheken mit schneller Auszahlung. Dort sind nur Zeiten aufgeführt, die ein Anbieter selbst nennt.

Mindest- und Höchstbeträge, Gebühren

Die kleinste veröffentlichte PayPal-Einzahlung gibt es bei Jackpotpiraten mit 1 €. StarGames folgt mit 5 €, Löwen Play und Wildz liegen bei 10 €, AdmiralBet bei 15 € und Lapalingo bei 20 €. Wer gezielt mit kleinen Beträgen anfangen will, findet auf der Seite zur Einzahlung ab 5 Euro alle Anbieter, die das mit irgendeiner Methode erlauben.

Höchstbeträge pro Einzahlung veröffentlichen nur drei Anbieter. StarGames nennt seitenweit 1.000 €, Löwen Play und Lapalingo jeweils 1.000 € pro Transaktion. Mehr wäre in den meisten Fällen ohnehin nicht möglich, denn das Monatslimit von 1.000 € gilt über alle legalen Anbieter zusammen.

Bei der Auszahlung ist die Lage offener. Löwen Play schreibt „keine Begrenzung“ und eine Mindestauszahlung von 0,00 €. Jackpotpiraten erlaubt Auszahlungen ab 1 € und „in unbegrenzter Höhe“. Lapalingo setzt 1.000 € pro Transaktion als Grenze, betont aber, dass es kein monatliches Auszahlungslimit gibt. Wildz verlangt für jede Auszahlungsmethode mindestens 20 €.

Gebühren erhebt keiner der Anbieter, die eine Angabe machen. StarGames und AdmiralBet schreiben „Keine“, Löwen Play „kostenfrei“, Lapalingo „Kostenlos“, Jackpotpiraten „keine“. Wildz schränkt das ein und weist darauf hin, dass die Zahlungsmethode selbst Gebühren verlangen kann.

Und PayPal? Laut Gebührenübersicht für Privatkunden in Deutschland ist das Bezahlen eines Einkaufs mit PayPal kostenlos, „wenn keine Währungsumrechnung erforderlich ist“. Eine Gebühr fällt also nur an, wenn Ihr PayPal-Konto in einer anderen Währung geführt wird als der Euro, in dem der Anbieter abrechnet. Für ein deutsches PayPal-Konto bei einem deutschen Anbieter ist das in der Praxis kein Thema.

Gilt der PayPal-Käuferschutz in der Spielothek?

Nein. Das ist eine der häufigsten Fehlannahmen rund um PayPal und Glücksspiel. In der Käuferschutz-Richtlinie von PayPal gibt es eine Liste mit Artikeln und Transaktionen, die „nicht unter den PayPal-Käuferschutz“ fallen. Dort steht neben Fahrzeugen, Geschenkkarten und Finanzprodukten ausdrücklich: „Wetten, Gewinnspiele oder kostenpflichtige Preisausschreiben“.

Für eine Einzahlung bei einer Online-Spielothek heißt das: Die Frist von 180 Tagen, in der Käufer bei einem nicht erhaltenen Artikel einen Konflikt eröffnen können, hilft Ihnen hier nicht. Ein verlorener Einsatz ist ohnehin kein Fall für einen Käuferschutz. Aber auch wenn eine Einzahlung nicht im Spielerkonto ankommt, führt der Weg zuerst zum Kundendienst des Anbieters, mit Datum, Betrag und der Transaktionsnummer aus dem PayPal-Konto.

Wer eine Einzahlung trotzdem eigenmächtig zurückholt, etwa über die Bank, muss damit rechnen, dass der Anbieter das Spielerkonto prüft und bis zur Klärung einschränkt. Das kostet am Ende meist mehr Zeit als eine Nachricht an den Support.

Ganz schutzlos sind Sie trotzdem nicht. PayPal-Konten in Deutschland führt die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg. Sie ist dort als Kreditinstitut zugelassen und wird von der luxemburgischen Finanzaufsicht beaufsichtigt. Ihre Zugangsdaten bleiben bei PayPal, der Anbieter sieht nur die Zahlung. Das ist ein echter Vorteil, nur eben kein Rückgaberecht.

Häufige Probleme und Lösungen: abgelehnte Zahlung, LUGAS-Limit, Verifizierung

Die Zahlung wird abgelehnt

Am häufigsten liegt es am Betrag. Wer bei AdmiralBet 10 € per PayPal einzahlen will, scheitert am Mindestwert von 15 €, obwohl derselbe Betrag mit Klarna durchginge. Bei Lapalingo liegt die Grenze für PayPal bei 20 €. Ein Blick in die Tabelle oben spart hier die Rückfrage.

Der zweite Grund ist der Name. Stimmen Spielerkonto und PayPal-Konto nicht überein, lehnen viele Anbieter die Zahlung ab oder halten sie zur Prüfung an. Seltener liegt die Ursache bei PayPal selbst, etwa wenn das PayPal-Konto eingeschränkt ist oder die hinterlegte Bankverbindung nicht gedeckt ist. Das sehen Sie in der Regel als Hinweis direkt im PayPal-Fenster und nicht beim Anbieter.

Das LUGAS-Limit ist erreicht

Das Einzahlungslimit beträgt standardmäßig 1.000 € pro Monat, und zwar über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Wer bei einem Anbieter 700 € eingezahlt hat, kann beim nächsten im selben Monat nur noch 300 € einzahlen, egal mit welcher Methode. Ein höheres Limit gibt es nur auf Antrag. Löwen Play nennt in seinen Bedingungen 10.000 € als Obergrenze nach einer solchen Erhöhung. Wie die Abfrage genau funktioniert und wann ein neuer Monat beginnt, erklären wir auf der Seite zum Einzahlungslimit und LUGAS.

Die Verifizierung fehlt

Ohne geprüfte Identität gibt es keine Auszahlung, bei keinem Anbieter. Löwen Play schreibt es auf der Startseite: „Voraussetzung für eine Auszahlung ist lediglich ein vollständig verifiziertes Spielerkonto.“ Vorher lässt der Anbieter laut AGB vorläufiges Spielen bis 100 € zu, die Verifizierung muss innerhalb von 72 Stunden abgeschlossen sein. Jackpotpiraten hat fast dieselbe Regel: Unverifizierte Konten dürfen maximal 100 € einzahlen, nach 72 Stunden ohne Verifizierung wird das Konto gesperrt. Lapalingo prüft Ihre Angaben schon bei der Anmeldung per Schufa und verifiziert meist automatisch mit der ersten Einzahlung.

Am besten erledigen Sie die Verifizierung, bevor der erste Gewinn ansteht. Dann wartet die PayPal-Auszahlung nicht auf ein Foto vom Personalausweis. Welche Unterlagen die Anbieter verlangen und warum die erste Auszahlung fast immer länger dauert, steht im Ratgeber zur Verifizierung vor der ersten Auszahlung.

Die Auszahlung hängt fest

Eine beantragte Auszahlung, die nach Stunden noch nicht auf PayPal angekommen ist, hat meist einen von drei Gründen. Der erste ist die erste Auszahlung selbst: StarGames nennt dafür bis zu 48 Stunden, AdmiralBet schreibt, dass Prüfung und Genehmigung beim ersten Mal „je nach Zahlungsart etwas länger dauern“. Der zweite ist eine manuelle Prüfung, die StarGames mit bis zu 24 Stunden beziffert und die auch bei bekannten Konten vorkommt, etwa nach einem ungewöhnlich hohen Gewinn. Der dritte ist der Kalender. AdmiralBet bearbeitet Auszahlungen laut FAQ wochentags, ein Antrag vom Freitagabend wartet dort also bis Montag.

Den Stand sehen Sie in der Kasse unter den Transaktionen. Steht die Auszahlung dort auf „ausstehend“, liegt sie noch beim Anbieter. Steht sie auf „abgeschlossen“, das Geld fehlt aber im PayPal-Konto, lohnt ein Blick in die Aktivitäten bei PayPal, bevor Sie den Kundendienst anschreiben. Brechen Sie eine ausstehende Auszahlung nicht ab, nur um sie neu zu beantragen. Damit landen Sie in der Warteschlange wieder ganz hinten.

Bonus mit PayPal-Einzahlung: worauf achten

Ob eine Einzahlung mit PayPal für ein Bonusangebot zählt, steht in den Bonusbedingungen des Anbieters, nicht auf seiner Zahlungsseite. Die Zahlungsseiten, die wir gelesen haben, machen dazu keine Aussage. Wer ein Angebot nutzen will, sollte deshalb vor der Einzahlung die Bonus-AGB öffnen und nach zwei Dingen suchen: ob einzelne Zahlungsmethoden ausgeschlossen sind und welche Umsatzbedingungen gelten.

Ein Punkt betrifft auch Einzahlungen ohne Bonus. AdmiralBet schreibt in Art. 13.7 seiner AGB, dass eingezahltes Geld nicht ausgezahlt werden kann, bevor es eingesetzt wurde. Wer 50 € per PayPal einzahlt und es sich anders überlegt, bekommt das Geld dort nicht einfach zurück.

Ehrlich gesagt ist die Zahlungsmethode bei einem Bonus das kleinere Thema, denn ob sich ein Angebot lohnt, entscheiden Umsatzbedingungen und Fristen, und die sind von PayPal völlig unabhängig.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil, im Online Casino PayPal zu nutzen, gilt bei Spielotheken genauso: die Trennung der Daten. Der Anbieter bekommt weder Kontonummer noch Kartendaten, und Sie verwalten alle Zahlungen an einem Ort. Dazu kommt die Verbreitung: Keine andere Methode ist bei so vielen GGL-Anbietern in beide Richtungen bestätigt, zehn bei der Einzahlung und sieben bei der Auszahlung. Die Einzahlung ist sofort spielbar, Gebühren fallen bei einem deutschen PayPal-Konto in Euro nicht an, und die Auszahlung landet bei mehreren Anbietern innerhalb eines Tages.

Die Nachteile sind weniger offensichtlich. PayPal ist bei einigen Anbietern teurer im Einstieg als andere Methoden, bei AdmiralBet und Lapalingo deutlich. Der Käuferschutz, der beim Onlineshopping der Hauptgrund für PayPal ist, greift beim Glücksspiel nicht. Und weil fast alle Anbieter die Auszahlung an die Einzahlungsmethode koppeln, legt die erste PayPal-Einzahlung fest, wohin später Gewinne fließen.

Ein letzter Nachteil hat mehr mit Gewohnheit zu tun: Eine Zahlung per App-Bestätigung fühlt sich weniger nach Geld an als eine Überweisung. Wer dazu neigt, schneller nachzulegen als geplant, sollte das Einzahlungslimit im Spielerkonto niedriger setzen als die gesetzlichen 1.000 €.

Alternativen zu PayPal

Am nächsten an PayPal kommt Trustly. Sieben Anbieter nehmen Trustly für die Einzahlung, sechs zahlen auch darüber aus, und das Geld geht direkt vom und aufs Girokonto, ohne ein zusätzliches Konto. Details stehen auf der Seite zu Trustly bei Spielotheken.

Wer keine Bankdaten weitergeben will, nimmt die Paysafecard. Neun Anbieter akzeptieren sie für die Einzahlung, fünf zahlen auch darauf aus, dafür aber nur auf ein Konto bei Paysafecard. Wie das funktioniert, erklärt die Seite zu Paysafecard in Online-Spielotheken.

Apple Pay ist bei sechs Anbietern zur Einzahlung verfügbar, bei vier auch zur Auszahlung. Klarna beziehungsweise Sofort führen zehn Anbieter, aber nur drei zahlen darüber aus. Skrill ist bei sieben Anbietern zur Einzahlung gelistet und bei sechs zur Auszahlung, Trustly ebenso. Für die meisten, die PayPal schon nutzen, gibt es allerdings wenig Grund zu wechseln.

Sicherheit und Rechtslage: PayPal bei Anbietern mit GGL-Erlaubnis

Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 dürfen virtuelle Automatenspiele in Deutschland nur Anbieter mit Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) anbieten. Alle zwölf Anbieter auf dieser Seite stehen auf der Whitelist der GGL für virtuelle Automatenspiele, Stand 02.10.2026. Für die Legalität zählt allein diese Liste. PayPal als Zahlungsmethode ist kein Prüfsiegel.

PayPal selbst erlaubt Zahlungen für Glücksspiel nur unter Bedingungen. In seiner Nutzungsrichtlinie verlangt der Zahlungsdienst, dass Betreiber und Kunden in einer Rechtsordnung ansässig sind, in der das Angebot gesetzlich erlaubt ist. Die Nutzungsbedingungen bitten Kunden ausdrücklich, die Rechtmäßigkeit eines Angebots zu prüfen, bevor sie dafür PayPal nutzen.

Ein paar Warnsignale erkennen Sie auch ohne Liste. Ein Anbieter mit deutscher Erlaubnis fragt bei jeder Einzahlung das Monatslimit ab, er verlangt vor der ersten Auszahlung eine Verifizierung, und er nimmt keine Zahlungen über fremde Konten an. Wer höhere Beträge ohne Antrag verspricht oder auf die Identitätsprüfung verzichtet, arbeitet nicht nach deutschem Recht, egal welches Zahlungslogo auf der Seite steht. Auch die Sperrdatei OASIS gilt bei allen legalen Anbietern: Wer dort eingetragen ist, kann nicht spielen und deshalb auch nicht einzahlen, mit PayPal genauso wenig wie mit jeder anderen Methode.

Für Sie bedeutet das: In einem Online Casino mit PayPal bezahlen ist in Deutschland legal, wenn die Spielothek dahinter auf der Whitelist steht. Die Prüfung dauert eine Minute. Öffnen Sie die Liste auf der Seite der GGL, suchen Sie den Namen des Anbieters und vergleichen Sie die Domain, die dort steht, mit der Adresse in Ihrem Browser. Stimmt die Domain nicht genau überein, zahlen Sie dort nichts ein. Und wenn Sie schon dabei sind, notieren Sie sich gleich, welche Mindestauszahlung der Anbieter für PayPal nennt. Bevor Sie bei einer Spielothek oder einem Online Casino PayPal als festen Zahlungsweg hinterlegen, ist das die Zahl, die später am meisten zählt.