Einzahlen können Sie bei fast jeder Online-Spielothek mit deutscher Lizenz auf fast jedem Weg. Die echten Unterschiede zwischen den Zahlungsmethoden im Online Casino und in der Spielothek zeigen sich erst bei der Auszahlung. Klarna etwa steht bei allen zehn Anbietern, deren Zahlungsseiten wir lesen konnten, zum Einzahlen bereit, zahlt aber nur bei drei davon aus (Stand: 21.10.2026). Die Matrix auf dieser Seite trennt deshalb beide Richtungen, und die Seiten unten gehen jeder Methode einzeln nach.
Was die Zählung zeigt
Neun Methoden haben wir systematisch erfasst. Zwei davon nehmen alle zehn ausgewerteten Anbieter zur Einzahlung an: PayPal und Klarna mit Sofort. Paysafecard folgt mit neun, Trustly und Skrill mit je sieben, Apple Pay mit sechs, die Banküberweisung mit fünf und Neteller mit vier. Google Pay bildet mit einem einzigen Anbieter das Schlusslicht.
Bei der Auszahlung sortiert sich das Feld neu. Die Banküberweisung führt mit acht Anbietern, weil viele Spielotheken sie als Rückweg für Methoden nutzen, die selbst keine Auszahlung kennen. PayPal kommt auf sieben, Trustly und Skrill auf je sechs. Danach wird es dünner: Paysafecard fünf, Neteller und Apple Pay je vier, Klarna drei, Google Pay einer.
Die größte Lücke zwischen beiden Richtungen hat damit ausgerechnet eine der verbreitetsten Einzahlungsmethoden, Klarna mit zehn zu drei.
Zwei Anbieter fehlen in jeder dieser Zahlen. Die Zahlungsseiten von bwin und Merkur Slots ließen sich nicht abrufen, und wir tragen nichts ein, was wir nicht lesen konnten.
Die Zahlungsmethoden der Online-Spielotheken im Einzelnen
E-Wallets. PayPal bei Spielotheken ist die erste Anlaufstelle für die meisten Spieler: zehn Anbieter zum Einzahlen, sieben zum Auszahlen. Bei Betano kann eine PayPal-Auszahlung allerdings auch per Überweisung zurückkommen. Auf der Seite zu Skrill und Neteller geht es um die beiden Wallets der Paysafe-Gruppe, die Jackpotpiraten inzwischen gestrichen hat.
Smartphone. Beide Wallets bestätigen die Zahlung direkt auf dem Gerät, per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Code, und der Anbieter bekommt Ihre Zahlungsdaten nicht zu sehen. Apple Pay in der Spielothek nehmen sechs der ausgewerteten Anbieter an; die Seite trennt, wo auch die Auszahlung geht. Ehrlicher Befund bei Google Pay: ein einziger Anbieter, dazu die mobilen Alternativen für Android.
Bank und Online-Banking. Die Seite zu Klarna in Online-Spielotheken behandelt Klarna mit Sofortüberweisung, eine der beiden verbreitetsten Einzahlungsmethoden, aber mit der schwächsten Auszahlungsquote. Trustly löst die Zahlung ebenfalls über Ihr Online-Banking aus, zahlt aber bei sechs von sieben Anbietern auch zurück. Die Seite zur Banküberweisung erklärt den häufigsten Auszahlungsweg und den Stand bei Giropay und Wero.
Prepaid. Die Seite zu Paysafecard bei Spielotheken richtet sich an alle, die per Prepaid-Code und ohne Bankdaten beim Anbieter einzahlen wollen. Neun Anbieter nehmen die Karte an, bei Löwen Play und Wildz allerdings nur zum Einzahlen.
Nach Betrag und Tempo. Die Übersicht zur 5-Euro-Einzahlung bei Spielotheken sortiert die Anbieter nach ihrem kleinsten Einstieg, von 1 Euro bei Jackpotpiraten bis zu den 5-Euro-Methoden bei StarGames und AdmiralBet. Wer vor allem wissen will, wie lange ein Gewinn unterwegs ist, findet die veröffentlichten Bearbeitungszeiten auf der Seite zu Online-Spielotheken mit schneller Auszahlung.
So lesen Sie die Matrix
Jede Zeile ist eine Methode, jede Spalte ein Anbieter. In jeder Zelle stehen zwei Angaben, eine für die Einzahlung und eine für die Auszahlung. Wichtig sind die beiden Formen von "nein": "nicht gelistet" heißt, dass die Methode auf der veröffentlichten Liste des Anbieters fehlt; "nicht angegeben" heißt, dass der Anbieter die Methode zwar nennt, aber nicht sagt, ob sie in diese Richtung funktioniert. Das betrifft vor allem Novoline und DAZN Bet, die kaum Details als Text veröffentlichen.
Ein "nicht gelistet" ist keine Garantie, dass die Kasse die Methode nicht doch zeigt. Die Kasse liegt hinter dem Login, und dort kann ein Anbieter mehr oder weniger anbieten als auf seiner öffentlichen Seite. Bei StarGames zum Beispiel steht Trustly im Hilfeartikel, aber nicht in der Zahlungstabelle. Solche Widersprüche vermerken wir auf der jeweiligen Methodenseite.
Mit den Filtern lässt sich die Matrix eingrenzen, etwa auf Kombinationen, bei denen auch die Auszahlung möglich ist. Wer die Zahlungsmethoden der Spielotheken nach dem Rückweg vergleicht, kommt damit am schnellsten zu einer kurzen Liste.
Was nicht angeboten wird
Einige Methoden, nach denen oft gesucht wird, tauchen auf keiner gelesenen Zahlungsseite auf. Kryptowährungen gehören dazu; was das für Spieler in Deutschland bedeutet, ordnet die Seite zu Krypto-Zahlungen ein. Ebenso fehlen MuchBetter und die Bezahlung per Handyrechnung, beides Thema auf der Seite zu MuchBetter und Handyrechnung. Giropay wurde eingestellt, Wero ist noch bei keinem Anbieter angekommen.
Daneben gibt es Methoden, die nur ein einzelner Anbieter führt und die deshalb keine eigene Seite haben. Aircash steht bei StarGames, Lapalingo und Betano. Lapalingo bietet außerdem das Wallet Paylado an, Wildz den Dienst Brite. Wer eine dieser Methoden ohnehin nutzt, findet sie in der Matrix in der jeweiligen Zeile.
Drei Regeln, die für jede Methode gelten
Erstens das Einzahlungslimit. Gesetzlicher Standard sind 1.000 Euro im Monat, gerechnet über alle Anbieter zusammen; mehr geht nur auf Antrag. Welche Methode Sie wählen, ändert daran nichts.
Zweitens der eigene Name. Jedes Zahlungsmittel muss Ihnen gehören. StarGames, Löwen Play, LeoVegas und Jackpotpiraten schreiben das ausdrücklich, und spätestens bei der Auszahlung prüft es jeder Anbieter.
Drittens die Verifizierung. Vor der ersten Auszahlung steht bei jedem Anbieter mit deutscher Lizenz die Identitätsprüfung. Jackpotpiraten erlaubt vorher Einzahlungen von höchstens 100 Euro und sperrt das Konto, wenn die Prüfung nicht binnen 72 Stunden abgeschlossen ist; Löwen Play nennt in seinen AGB dieselben Eckwerte.
Welche Methode zu Ihnen passt
Unter allen Zahlungsmethoden der Online-Spielotheken ist PayPal für die meisten Spieler die unkomplizierteste Wahl, weil es bei allen zehn Anbietern zum Einzahlen bereitsteht und sieben davon darauf auszahlen. Wer kein PayPal-Konto hat und vom Girokonto zahlen möchte, ist mit Trustly besser bedient als mit Klarna, solange der Anbieter Trustly auch für Auszahlungen führt. Und wer einfach nur sicher sein will, dass der Gewinn irgendwann ankommt, hinterlegt zusätzlich seine IBAN. Wer ohne Bankdaten beim Anbieter einzahlen will, nimmt Paysafecard per Prepaid-Code und plant den Rückweg gleich mit: Fünf der neun Anbieter mit Paysafecard zahlen auch auf die Karte aus, Löwen Play und Wildz gehören nicht dazu.
Achten Sie bei kleinen Beträgen außerdem auf die Untergrenze für Auszahlungen. Wildz zahlt erst ab 20 Euro aus, gleich über welche Methode, Jackpotpiraten schon ab 1 Euro, die meisten anderen Anbieter, die ihre Tabelle als Text veröffentlichen, ab 10 Euro. Wer mit 10 Euro einzahlt und 15 Euro gewinnt, kommt bei Wildz also vorerst nicht an sein Geld.
Ein Rat, den man leicht übersieht: Suchen Sie die Zahlungsmethode nach der Auszahlungsspalte aus, nicht nach der Einzahlungsspalte. Die Einzahlung klappt fast immer. Ob der Gewinn auf demselben Weg zurückkommt, steht in der zweiten Spalte der Matrix, und dort trennen sich die Anbieter.