Neun der zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis, deren Zahlungsseiten wir auswerten konnten, nehmen die Paysafecard zur Einzahlung an. Ein Casino mit Paysafecard zu finden, in Deutschland legal also eine Online-Spielothek, ist damit leicht. Schwieriger wird es beim Rückweg: Nur fünf dieser Anbieter zahlen Gewinne auch wieder über Paysafecard aus, und zwar nie auf den Code vom Kiosk, sondern auf ein registriertes Paysafecard-Konto.

Die Angaben auf dieser Seite stammen von den Zahlungsseiten, Hilfecentern und AGB der Anbieter, Stand 21.10.2026, und für Gebühren und Limits von Paysafecard selbst. Die Tabelle oben zeigt jeden Anbieter einzeln. Hier geht es darum, was die Zahlen für Ihre Einzahlung bedeuten und wo die Paysafecard an ihre Grenzen stößt.

Beste Paysafecard Casinos und Spielotheken im Vergleich

Die Paysafecard führen StarGames, Löwen Play, Lapalingo, Wildz, AdmiralBet, Novoline, Betano, LeoVegas und DAZN Bet. Jackpotpiraten ist der einzige ausgewertete Anbieter ohne Paysafecard in der Liste. Bei bwin und Merkur Slots kamen wir nicht an die Zahlungsseiten heran, dort gibt es deshalb keine Aussage.

Wichtiger Hinweis: Das deutsche Recht macht einen Unterschied zwischen ‚Online Casino‘ und ‚Automatenspiel‘. Unsere Liste enthält nur Anbieter für virtuelle Automatenspiele.

AnbieterEinzahlung abAuszahlungAuszahlungsgrenzenHinweis des Anbieters
StarGames5 € (max. 1.000 €)jaab 10 €Gebühr: keine
Löwen Play20 € (max. 1.000 €)neinentfälltnur Einzahlung
Lapalingo10 € (max. 1.000 €)ja10 bis 1.000 € pro TransaktionAuszahlung „Sofort“
Wildz10 €neinentfälltals myPaysafe, nur Einzahlung
AdmiralBet10 €jaab 10 €Bearbeitung wochentags 24 Std.
BetanoTabelle als Bildjanur als BildErsatzweg Banküberweisung
LeoVegasnicht veröffentlichtjanicht veröffentlichtüber MyPaysafecard-Konto
Novolinenicht veröffentlichtnicht bestätigtnicht veröffentlichtnur Methodenliste abrufbar
DAZN Betnicht veröffentlichtnicht bestätigtnur als BildEinzahlung sofort

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Was ist nun das beste Paysafecard Casino unter den Spielotheken? Eine Rangliste nach Bonus oder Spielauswahl geben wir nicht ab, die Daten reichen dafür nicht. Nach den Zahlungsdaten fällt die Antwort aber recht klar aus. Wer nur gelegentlich einen Code einlöst und Gewinne ohnehin aufs Bankkonto holt, kommt überall zurecht. Wer dagegen alles über Paysafecard abwickeln will, braucht einen der fünf Anbieter mit Auszahlung, und von denen veröffentlicht nur Lapalingo konkrete Ober- und Untergrenzen für die Auszahlung.

StarGames ist der einzige Anbieter, der die Paysafecard schon ab 5 € annimmt. Bei AdmiralBet, Lapalingo und Wildz sind es 10 €, bei Löwen Play 20 €. Gerade Löwen Play ist ein Sonderfall: Auf der Startseite steht eine Mindesteinzahlung von 10 € für alle Methoden, in der Tabelle der Zahlungsanbieter sind es für die Paysafecard 20 €. Wir halten uns an die Tabelle, weil sie die Methode ausdrücklich nennt.

Bei den übrigen Anbietern ist die Datenlage dünner. Betano führt die Paysafecard in der Liste der Einzahlungs- und der Auszahlungsmethoden, zeigt Mindest- und Höchstbeträge aber nur als Bild im Hilfecenter. LeoVegas bestätigt beide Richtungen über das Konto, nennt jedoch keine Beträge. Novoline erwähnt die „PaysafeCard“ in einem einzigen Satz über die angebotenen Zahlungsmethoden, alle weiteren Hilfeseiten ließen sich nicht abrufen. Bei DAZN Bet stammt die einzige verwertbare Angabe aus einem Hilfeartikel, der auch Giropay noch als Zahlungsweg führt, obwohl es Giropay nicht mehr gibt. Wer eine Spielothek aus dieser Gruppe als Paysafecard Casino wählt, sollte die Kasse nach dem Login prüfen, bevor er einen Code kauft.

Unser Urteil: Für die meisten ist ein Anbieter mit Paysafecard-Auszahlung die beste Wahl, weil die erste Einzahlung dort nicht schon festlegt, dass später eine zweite Zahlungsmethode nötig wird. Alle Zahlungswege im Überblick zeigt der Vergleich aller Zahlungsmethoden.

Einzahlung in der Spielothek per Paysafecard: über das my paysafecard-Konto

Bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis führt der Weg über ein Paysafecard-Konto auf Ihren Namen, auf den Seiten der Anbieter mal „my paysafecard“, mal „MyPaysafecard“ oder „myPaysafe“ genannt. Sie kaufen eine Paysafecard, erhalten einen 16-stelligen Code und laden ihn in Ihr Konto. In der Kasse des Anbieters wählen Sie dann die Paysafecard, geben den Betrag ein und melden sich im Zahlungsfenster von Paysafecard mit Benutzername und Passwort an. Ist genug Guthaben im Konto, wird der Betrag abgebucht und landet im Spielerkonto. Für ein registriertes Konto nennt Paysafecard in Deutschland 1.000 € pro Transaktion.

Den Code direkt und ohne Konto in die Kasse einzutippen, ist der anonyme Weg der Paysafecard. Für Online-Glücksspiel kommt er nicht infrage: § 6b Absatz 4 des Glücksspielstaatsvertrags erlaubt Einzahlungen nur von einem Zahlungskonto, das auf den Namen des Spielers läuft, und schließt anonyme Zahlungsmittel aus.

Die Gutschrift ist bei allen Anbietern schnell. StarGames schreibt „Sofort verfügbar“, AdmiralBet „Direkt verfügbar“, Lapalingo „innerhalb weniger Sekunden“, Löwen Play „sofort“. DAZN Bet nennt „Sofort“ mit dem Hinweis, dass es mehrere Minuten dauern kann.

Praktisch ist dabei: Der Betrag in der Kasse muss nicht zum Wert des Codes passen. Wer einen Code über 50 € ins Konto lädt und bei Lapalingo 30 € einzahlt, behält 20 € Guthaben im Konto. Der Kassenbon muss danach nicht mehr aufgehoben werden.

Wer im Online Casino mit Paysafecard bezahlen will, also bei einer Spielothek mit deutscher Erlaubnis, hat mit dem Konto noch zwei weitere Vorteile. Restbeträge mehrerer Codes sammeln sich an einer Stelle, und eine Auszahlung wird überhaupt erst möglich. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Wenn die Einzahlung nicht klappt

Meist ist es der Betrag. Wer bei Löwen Play 10 € per Paysafecard einzahlen will, scheitert an der Grenze von 20 €, obwohl derselbe Betrag mit PayPal oder Trustly durchginge. Der zweite Klassiker ist der Name: Das Paysafecard-Konto muss auf dieselbe Person laufen wie das Spielerkonto, StarGames und Löwen Play schreiben das ausdrücklich. Drittens kann das LUGAS-Monatslimit erreicht sein, dann lehnt jeder legale Anbieter jede weitere Einzahlung ab, bis der neue Monat beginnt.

Seltener liegt es am Code selbst. Ein bereits verbrauchter oder gesperrter Code lässt sich nicht ins Konto laden, und den Restwert eines Codes können Sie auf paysafecard.com mit der 16-stelligen Nummer abfragen. Wer im Online Casino mit Paysafecard bezahlen will, hier also bei einer Online-Spielothek, und eine Fehlermeldung bekommt, sollte deshalb zuerst den Kontostand des Codes prüfen und erst danach den Kundendienst des Anbieters anschreiben.

Auszahlung: zurück ins Paysafecard-Konto oder über einen zweiten Weg

Ein Code vom Kiosk trägt nur Guthaben, einen Inhaber hat erst das Konto, in das Sie ihn laden. Eine Auszahlung über Paysafecard landet deshalb immer im Paysafecard-Konto. LeoVegas schreibt es direkt: „mit MyPaysafecard Konto sind Auszahlungen und Einzahlungen möglich“.

Fünf Anbieter bieten diesen Weg an: StarGames, Lapalingo, AdmiralBet, Betano und LeoVegas. Die Bedingungen unterscheiden sich. Lapalingo erlaubt Auszahlungen von 10 € bis 1.000 € pro Transaktion, StarGames und AdmiralBet nennen 10 € als Mindestbetrag für alle Auszahlungen. Bei Betano und LeoVegas fehlen die Beträge auf den öffentlichen Seiten.

Bei Löwen Play und Wildz geht es nicht. Löwen Play führt die Paysafecard nur in der Einzahlungstabelle, Wildz kennzeichnet myPaysafe mit „Deposit“. Wer dort mit Paysafecard einzahlt und gewinnt, braucht für die Auszahlung eine zweite Methode, meist die Banküberweisung oder Trustly. Bei Löwen Play laufen beide mit 24 Stunden Bearbeitung und ohne Obergrenze, bei Wildz nennt der Anbieter für Banküberweisung und Trustly ein bis drei Werktage. Für Novoline und DAZN Bet lässt sich die Frage nicht beantworten, die Auszahlungsangaben waren nicht abrufbar oder nur als Bild hinterlegt.

Dazu kommt eine Regel, die fast alle Anbieter haben: Ausgezahlt wird über denselben Weg, über den eingezahlt wurde, soweit das möglich ist. Betano nennt das „Closed Loop“ und gibt die Banküberweisung als Ersatzweg an, wenn die Einzahlungsmethode keine Auszahlung zulässt. Lapalingo schreibt im FAQ, dass man „in der Regel“ auf die gleiche Auszahlungsart auszahlen muss, und weicht sonst auf die Banküberweisung aus. Mehr über diesen Weg steht auf der Seite zu Banküberweisung bei Spielotheken.

Und vom Paysafecard-Konto zur Bank? Paysafecard verweist dafür auf seine PaysafeWallet mit Debitkarte und Banküberweisung. Für Auszahlungen ins Konto nennt der Anbieter außerdem ein jährliches Limit von 30.000 €, das für Gelegenheitsspieler kaum eine Rolle spielt.

Die erste Auszahlung dauert bei jedem Anbieter länger, weil vorher die Identität geprüft wird. StarGames nennt dafür sechs bis maximal 48 Stunden. Was die Anbieter verlangen, erklärt der Ratgeber zur Verifizierung vor der ersten Auszahlung.

Wo man Paysafecard kauft

Im Geschäft bekommen Sie die Paysafecard an Verkaufsstellen, die Paysafecard über eine Filialsuche auf der eigenen Website auflistet, in Deutschland typischerweise an Tankstellen, Kiosken und Supermarktkassen. Sie zahlen in bar und erhalten einen Bon mit dem Code. Die Werte im Geschäft sind fest: laut Paysafecard 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 100 €.

Online geht es auch, allerdings nur mit einem Paysafecard-Konto oder über die App. Dort wählen Sie den Betrag frei zwischen 5 € und 150 € und bezahlen mit einer anderen Zahlungsmethode. Paysafecard betont, dass dabei keine zusätzlichen Gebühren anfallen: Wer einen Code über 45,50 € kauft, zahlt 45,50 €.

Hier liegt die Antwort auf eine Frage, die oft gestellt wird: Wo kann man 5 Euro Paysafecard in der Spielothek einlösen? Einen 5-€-Code gibt es nur online, im Geschäft beginnt die kleinste Stufe bei 10 €. Und bei den geprüften Anbietern nimmt nur StarGames eine Paysafecard-Einzahlung ab 5 € an. Alle Anbieter mit kleinen Mindestbeträgen, auch mit anderen Methoden, stehen auf der Seite zur Einzahlung ab 5 Euro.

Falls das Personal an der Kasse die Paysafecard nicht kennt, was vorkommt: Paysafecard stellt dafür eine Verkaufsanleitung bereit, die man vor Ort zeigen kann.

Beim Kauf im Geschäft lohnt ein kurzer Blick auf die eigene Planung. Wer pro Monat ohnehin nur einen festen Betrag ausgeben will, kauft genau diesen Wert und keinen größeren Code auf Vorrat. Das bremst das Nachlegen und vermeidet zugleich das monatliche Entgelt, das bei einem liegen gebliebenen Code nach 30 Tagen fällig wird. Wer dagegen regelmäßig spielt, kauft besser online ins Konto, weil dort der Betrag frei wählbar ist und das Restguthaben nicht auf mehrere Bons verteilt liegt.

Limits des Paysafecard-Kontos und Gebühren

Bei den Limits greifen drei Ebenen ineinander. Die erste ist Paysafecard selbst: Für ein registriertes Konto gelten in Deutschland 1.000 € pro Transaktion. Die zweite ist der Anbieter: StarGames nennt seitenweit 1.000 € als Höchsteinzahlung, Löwen Play und Lapalingo 1.000 € pro Transaktion. Die dritte ist das Gesetz, und sie ist die engste. Über alle legalen Anbieter zusammen dürfen standardmäßig 1.000 € im Monat eingezahlt werden, ein höheres Limit gibt es nur auf Antrag.

Die Anbieter selbst nehmen keine Gebühr, soweit sie etwas dazu schreiben. StarGames und AdmiralBet nennen „Keine“, Löwen Play „kostenfrei“, Lapalingo „Kostenlos“. Wildz verlangt nach eigener Aussage nichts, weist aber darauf hin, dass die Zahlungsmethode Gebühren erheben kann.

Und genau das tut Paysafecard unter bestimmten Bedingungen. Laut Gebührenseite wird ein monatliches Entgelt von 4 € „erstmals nach Ablauf von 30 (dreißig) Tagen ab Kauf eingehoben“. Als Ausweg nennt Paysafecard, sich für ein Konto anzumelden und den Gutschein dort einzulösen. Ein Code, der zwei Monate in der Schublade liegt, verliert also Geld. Wer eine Paysafecard für die Spielothek kauft, sollte sie zeitnah einsetzen oder ins Konto übertragen.

Auch das Konto hat eine Gebühr, die vielen nicht bekannt ist. Ab dem 13. Monat zieht Paysafecard 2 € pro Monat ab, wenn in den vorangegangenen 12 Monaten keine Transaktion im Konto stattgefunden hat. Wer sein Konto nur für eine Spielphase eingerichtet hat und dann ein Jahr pausiert, zahlt also für ein Konto, das er nicht nutzt.

Wer ungenutztes Guthaben zurücktauschen will, zahlt laut Paysafecard 5 % des Betrags, höchstens 5 € pro Rücktausch. Bei Zahlungen in einer anderen Währung kommt ein Umrechnungsaufschlag dazu, dessen Höhe die Gebührenseite nicht beziffert. Für eine Einzahlung in Euro bei einem deutschen Anbieter spielt das keine Rolle.

Prepaid-Code und LUGAS: was trotzdem geprüft wird

Die Paysafecard gilt als anonymes Zahlungsmittel. Bei legalen Anbietern läuft sie deshalb über ein my paysafecard-Konto auf Ihren Namen; der Anbieter sieht dabei keine Bankverbindung.

Anonym spielen ist damit nicht möglich und bei legalen Anbietern auch nicht erlaubt. Das Spielerkonto beim Anbieter ist an Ihre Identität gebunden, und jede Einzahlung wird vor der Gutschrift mit dem länderübergreifenden System LUGAS abgeglichen. Dort zählt das Monatslimit über alle Anbieter, gleich womit Sie bezahlen: Code, PayPal oder Überweisung. Ein Code vom Kiosk umgeht dieses Limit nicht. Auch eine Sperre in der Spielersperrdatei OASIS gilt unabhängig von der Zahlungsart.

Einige Anbieter verlangen ausdrücklich, dass Zahlungsmittel nicht anonym sind. LeoVegas schließt anonyme Methoden in seinen AGB aus und nimmt die Paysafecard deshalb über das MyPaysafecard-Konto an. Bei Wildz heißt die Methode gleich „myPaysafe“, das Konto steckt also schon im Namen.

Für das Paysafecard-Konto gilt dabei dieselbe Namensregel wie für jedes andere Zahlungsmittel. StarGames schreibt „Bitte verwende nur Zahlungsmethoden, die unter deinem Namen laufen“, Löwen Play verlangt, dass Sie Eigentümer der Zahlungsmethode sind. Ein Konto, das ein Bekannter für Sie eingerichtet hat, ist für eine Auszahlung deshalb keine Lösung.

Spätestens vor der ersten Auszahlung kommt die Verifizierung. Löwen Play lässt vorher vorläufiges Spielen bis 100 € zu und setzt für die Prüfung eine Frist von 72 Stunden, Lapalingo gleicht die Daten schon bei der Registrierung mit der Schufa ab. Wie die Limitabfrage funktioniert und wann ein neuer Monat beginnt, steht auf der Seite zum Einzahlungslimit und LUGAS.

Ein Gedanke am Rand: Gerade weil die Paysafecard Bargeld ähnelt, eignet sie sich gut als Budgetgrenze. Was nicht auf dem Code ist, kann man nicht einzahlen.

Bonus mit Paysafecard

Ob eine Paysafecard-Einzahlung für ein Bonusangebot zählt, regeln die Bonusbedingungen des Anbieters. Auf den Zahlungsseiten, die wir gelesen haben, steht dazu nichts. Bevor Sie einzahlen, lohnt deshalb ein Blick in die Bonus-AGB: Sind einzelne Zahlungsmethoden ausgeschlossen? Welche Umsatzbedingungen gelten, und bis wann?

Ein Punkt kommt bei der Paysafecard dazu. Wer bei Löwen Play oder Wildz mit dem Code einzahlt, muss für eine spätere Auszahlung ohnehin eine zweite Methode hinterlegen. Die Bonusbedingungen und die Auszahlungsregeln sollten Sie deshalb zusammen lesen, damit es beim ersten Auszahlungsantrag keine Überraschung gibt.

Achten Sie außerdem darauf, ob ein Angebot eine eigene Mindesteinzahlung nennt. Sie kann höher liegen als der Wert in der Zahlungstabelle, und dann reicht ein 10-€-Code, der für die Einzahlung genügt, für das Angebot nicht aus. Unabhängig von jedem Bonus gilt bei AdmiralBet eine Regel aus Art. 13.7 der AGB: Eingezahltes Geld kann erst ausgezahlt werden, nachdem es eingesetzt wurde. Wer einen Code einlöst und es sich anders überlegt, bekommt den Betrag dort nicht einfach zurück.

Vor- und Nachteile, Alternativen

Für die Paysafecard spricht vor allem die Kontrolle. Sie kaufen die Codes bar, geben dem Anbieter keine Bankdaten und können nicht mehr einzahlen, als Guthaben im Konto liegt. Die Einzahlung ist sofort spielbar, die Anbieter verlangen keine Gebühr, und neun Anbieter mit deutscher Erlaubnis nehmen sie an. StarGames akzeptiert sie schon ab 5 €.

Dagegen spricht die Auszahlung: Zwei der neun Anbieter zahlen nicht über Paysafecard aus, dort brauchen Sie einen zweiten Weg. Dazu kommen die Gebühren von Paysafecard selbst: 4 € im Monat für einen Code, der nicht ins Konto übertragen wurde, und 2 € im Monat für ein Konto, das ein Jahr ruht. Und wer erst Codes kaufen und ins Konto laden muss, braucht vor jeder Einzahlung einen Schritt mehr als mit PayPal oder Trustly.

Wer auf Bankdaten nicht verzichten muss, ist mit PayPal oft besser bedient. Zehn Anbieter nehmen PayPal zur Einzahlung, sieben zahlen nachweislich darüber aus. Alles dazu steht auf der Seite zu PayPal in der Spielothek. Trustly führen sieben Anbieter zur Einzahlung und sechs zur Auszahlung, direkt vom und aufs Girokonto, wie die Seite zu Trustly bei Online-Spielotheken zeigt. Apple Pay gibt es bei sechs Anbietern, bei vier auch für die Auszahlung.

Klarna beziehungsweise Sofort nehmen zehn Anbieter zur Einzahlung an, aber nur drei zahlen darüber aus, das Problem ist also ähnlich wie bei der Paysafecard. Skrill führen sieben Anbieter zur Einzahlung und sechs zur Auszahlung. Wer eine Spielothek als Paysafecard Casino vor allem wegen der fehlenden Bankdaten gewählt hat, findet bei Skrill ein Konto mit ähnlicher Trennung, allerdings ohne Barzahlung am Kiosk.

Für ein Casino mit Paysafecard, sprich eine Spielothek mit Code-Einzahlung, spricht am Ende vor allem die Budgetgrenze. Wer genau diese Eigenschaft sucht, ist mit der Paysafecard am besten bedient.

Sicherheit

Die Paysafecard gibt Paysafe Prepaid Services Limited mit Sitz in Dublin heraus, ein Unternehmen, das von der irischen Zentralbank beaufsichtigt wird. Der Code selbst ist laut Anbieter nicht zu knacken, Programme, die das Gegenteil versprechen, sind Betrug.

Die größere Gefahr liegt beim Menschen. Paysafecard nennt fünf Grundregeln, von denen zwei für Einzahlungen bei Spielotheken direkt zählen: Codes nur bei autorisierten Webshops eingeben und nie per E-Mail oder Telefon weitergeben. Behörden, Anwälte oder Gerichte fordern Zahlungen nie per Paysafecard an. Wer so eine Aufforderung bekommt, hat es mit einem Betrugsversuch zu tun.

Für den Anbieter selbst gilt dasselbe wie bei jeder Zahlungsmethode. Eine Spielothek mit Paysafecard, oft Paysafecard Casino genannt, ist in Deutschland nur dann legal, wenn der Anbieter auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder steht. Alle Anbieter auf dieser Seite sind dort für virtuelle Automatenspiele eingetragen, Stand 02.10.2026. Grundlage ist der Glücksspielstaatsvertrag 2021. Ein Anbieter ohne Eintrag ist keine Alternative, egal wie bequem die Einzahlung dort wirkt.

Geht ein Code verloren oder wurde er an einer falschen Stelle eingegeben, lässt er sich auf der Seite von Paysafecard rund um die Uhr sperren. Gesperrte Codes sind danach für Zahlungen unbrauchbar, das verbliebene Guthaben können Sie aber zurückfordern. Bewahren Sie den Kassenbon deshalb auf, bis der Code leer ist. Ein Foto davon auf dem Handy reicht, solange außer Ihnen niemand an das Handy kommt.